Yoga mit Anja

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Yoga ist Lebenskonzept.

Yoga beginnt nicht erst auf der Matte, Yoga ist Alltag.

Ich selbst habe mit Yoga begonnen, weil ich nicht wusste wie Entspannung geht. Sobald ich eine ruhige Minute hatte, wurde ich unruhig – irgendetwas MUSS ich doch tun! Also ging ich zu meiner ersten Yogastunde – und so war es um mich geschehen. Details zu meinem ganz persönlichen Weg liest Du hier.

Yoga ist ein Prozess. Hier im Westen beginnt dieser meist mit der Körperpraxis – den Asanas – die Du von unzähligen Fotos kennst. Es ist wichtig, dass wir über unseren Körper wieder in die Selbstwahrnehmung und so in Kontakt mit uns selbst kommen. Doch Yoga geht weit über körperliche Betätigung – ganz sanft oder auch kraftvoll – hinaus. Dabei kannst Du selbst entscheiden, wie weit Du gehen möchtest.

Du kannst problemlos bei Deiner Körperpraxis bleiben, Schwachstellen, wie einen schmerzenden Rücken, optimieren und gleichzeitig einfach mal an nichts anderes denken. Wenn Du außerdem auch Atemübungen und Meditation in Deine Praxis integrierst, ziehst Du deinen Fokus mehr und mehr vom „Außen“ ab und richtest Deinen Blick immer tiefer auf und in Dich hinein. Du wirst Emotionen, Ängste vielleicht Blockaden entdecken und die Yogapraxis wiederum gezielt nutzen, diese zu bearbeiten, vielleicht sogar aufzulösen.

Yoga ist eine Lebensphilosophie, die als Achtgliedriger Pfad vor tausenden von Jahren beschrieben wurde. Etwas weiter unten, liest Du dazu mehr.

Die Sonne scheint auf eine von Bäumen umgeben Straße
Mann praktiziert Yoga im Sonnenuntergang

Der achtgliedrige Yogaweg

Hier ein Auszug aus Sinah Diepolds Yoga Flow Balance Buches, der es wunderbar auf den Punkt bringt:

Mithilfe des achtgliedrigen Pfads soll im Yoga die Anhaftung an das Weltliche – an das, was wir sehen – überwunden werden. Mit seiner Hilfe lernt man, sich von der leidhaften Verstrickung mit der Welt zu lösen, um durch Achtsamkeit und Präsenz im Jetzt zu leben. Meistert man alle acht Übungen, steht am Ende des Pfads die Erleuchtung – zu sehen, was wirklich ist. Man existiert in vollkommener Harmonie mit sich und dem Universum.

Der Yogaleitfaden nach Patanjali zeigt wunderschön, dass Asana-Praxis, also die physische Komponente des Yogas nur ein kleiner Teil eines Lebens auf dem Yogaweg ist. Die physische Praxis als Zugang zu Yoga – und der Verbindung von Körper und Geist – zu nutzen, ist besonders in der westlichen Welt verbreitet. Sie bietet wohl den direktesten Zugriff für eine sehr körperlich betonte Gesellschaft. Dennoch halte ich es für wichtig, auch die anderen sieben Bestandteile des Yoga zu kennen und zu verstehen. Im Folgenden wird deshalb ein kompakter Überblick über alle Acht Bestandteile gegeben.

Der achtgliedrige Pfad besteht aus:

1 Yama: Universelle Moral für das Zusammenleben

2 Niyama: Umgang mit sich selbst

3 Asana: Körperliche Praxis und Haltung

4 Pranayama: Atemtechniken

5 Pratyahara: Kontrolle der Sinne

6 Dharana: Konzentration

7 Dhyana: Meditation

8 Samadhi: Erleuchtung – Vereinigung mit dem Höchsten

Freunde im Wald betrachten den Sonnenuntergang
Wie in allen großen Religionen gibt es Gesetze und Gebote. In ihnen wird sehr doktrinisch und klar beschrieben, was man tun sollte, um ein guter Mensch im Rahmen der jeweiligen Religion zu sein. Im Yoga gibt es dafür die sogenannten Yamas und Niyamas, sozusagen die Dos und Don’ts des Yoga. Diese sind Richtlinien, die Teil der täglichen Praxis eines Yogis sind. Durch ihre eher allgemeine Formulierung können sie entsprechend der persönlichen Ausrichtung interpretiert und priorisiert werden. Die Yamas beschrieben zuerst den Umgang mit der eigenen Umgebung, den Mitmenschen und der Umwelt, so etwas wie eine universelle Moral für ein harmonisches Zusammenleben. Die Niyamas beschreiben den Umgang mit sich selbst, die eigene Berücksichtigung. Denn nach Sinahs Lehrer Gwyn: „A true servant takes care of himself first.“

1. Yamas

Ahimsa: Keine Gewalt

Ahimsa ist wohl die bekannteste Richtlinie aus dem Yoga und spricht sich nicht nur gegen physische Gewalt aus, sondern auch gegen psychische Gewalt. Ahimsa steht für Achtsamkeit: Wie man seine Worte wählt, welche Wirkung das eigene Verhalten auf andere hat. Es fordert vor allem Rücksichtnahme auf Mitmenschen, auf alle Lebewesen und die Umwelt. Es steht für Werte wie Güte, Großzügigkeit und Liebenswürdigkeit für die eigene Person und eine natürliche Balance zwischen gewaltvoller Gier und selbstzerstörerischer Aufopferung.

Satya: Ehrlichkeit

Satya steht dafür, die Wahrheit zu sagen. Jedoch unter Einbezug der gegeben Situation. Es ist nicht immer erwünscht, die ganze Wahrheit zu sagen, da dies auch mehr Schaden als Gutes anrichten kann. Diesbezüglich kommt wieder Ahimsa ins Spiel, und man sollte lieber nichts sagen, als jemandem Schmerzen zuzufügen. Satya steht für ehrliche Kommunikation als Basis für jede gesunde Beziehung, Gemeinschaft oder Regierung.

Asteya: Kein Diebstahl

Das Wort „steya“ bedeutet „stehlen“ in Sanskrit und die Vorsilbe „a“ weist auf das Gegenteil hin: Nichts zu nehmen, was nich Dein ist. Dieses Diebstahlverbot ist nicht auf Gegenstände oder Besitztümer eingeschränkt, sondern umfasst auch gedankliche Schätze, z.B. wenn einem etwas Geheimes oder Persönliches anvertraut wird. Asteya bedeutet auch, rücksichtsvoll mit der Zeit oder Zuwendung anderer umzugehen, denn auch das ist das persönliche Gut eines anderen. Und Zeit ist wohl das wertvollste, das wir haben und das wir dem Gegenüber schenken können.

Brahmacharya: Kontrolle der Sinne

Dieses Yama ist ein eher Umstrittenes, denn es wird oft übersetzt als ein Leben im Zölibat. Wie in anderen Religionen soll das Kontrollieren dieser Energie den Ausführenden näher zum Höchsten bringen. Jedoch kann man Brahmacharya auch als verantwortungsvolles Umgehen mit der eigenen sexuellen Energie interpretieren: Sie dazu nutzen, um eine Verbindung zum höheren Selbst herzustellen und nicht um anderen oder sich selbst Leid zuzufügen.

Aparigraha: Keine Ahnhäufung von Reichtum

Das letzte der Yamas ist vielleicht eines der bedeutendsten in der heutigen Zeit, denn es bezieht sich auf unsere Umweöt und das gigantische Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich. Aparigraha erinnert uns daran, nur das zu nehmen, was man für das eigene Leben braucht. Weder Situationen, noch Menschen oder der Planet dürfen für das eigene Wohl oder die Anhäufung von Besitz ausgebeutet werden. Mit Aparigraha übt der Yogi das Nicht-Festhalten von Dingen und auch von Menschen, mit dem Verständnis, dass sich alles konstant verändert und nichts beständig ist.

2. Niyamas

Sauca: Reinheit

Das erste Niyama steht nicht nur für die äußerliche Reinigung des Körpers, sondern auch die innere Reinheit in Bezug auf einen gesunden Körper und einen klaren Geist. Die Praxis von Pranayama und Asana reinigt, entgiftet und hält den Körper fit. MEditation befreit den Geist von negativen Gedanken.

Santosha: Zufriedenheit

Santosha zu praktizieren bedeutet, zufrieden mit dem zu sein, was man hat und nicht unglücklich über das zu sein, was man nicht hat. Dieses Niyama soll auch in schwierigen Situationen oder Lebensabschnitten ermutigen, sich daran zu erinnern, dass alles einen Grund hat. Frei nach Karls Valentin: „Ich lache, wenn es regnet, denn wenn ich nicht lache, regnet es auch.“

Tapas: Disziplin

Übersetzt bedeutet Tapas, den Körper zu erhitzen und fit zu halten. Das reinigt ihn gleichzeitig. Asana und Pranayama eignen sich dafür ideal und lehren, die eigene Energie zu lenken und zu bündeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, ein erfülltes Leben zu führen und sich dem höheren Ganzen zu widmen. Im Alltag kann Tapas auch geübt werden, indem man sich über einen bestimmten Zeitraum Regeln gegen die eigenen schlechten Angewohnheiten auferlegt: z.B. gegen das Rauchen, ungesundes Essen, zu wenig Bewegung, negative Gedanken, übermäßiger Konsum, konstantes Nörgeln usw.

Svadhyaya: Selbststudium / Reflexion

Svadhyaya meint die Reflexion des eigenen Handelns und Denkens, um mehr Achtsamkeit in Bezug auf den Umgang mit unserer Umwelt und uns selbst zu üben. Bei Svadhyaya ist man sich selbst der beste Lehrer und Schüler, um ausgeglichen und nicht reaktiv in unerwünschten oder unangenehmen Situationen zu handeln. Svadhyaya heißt übersetzt „an etwas nah herangehen“ – den Ursprung eines Gefühls betrachten, ohne sich damit zu identifizieren wie z.B. Neid, Eifersucht oder Wut.

Isvarapranidhana: Hingabe 

Das letzte Niyama steht für die Hingabe an Gott, das Höchste oder ein anderes universelles Prinzip, je nachdem wie es definiert wird. (Finde einfach den Begriff, mit dem Du dich am besten identifizieren kannst.) Es geht darum, sich mit ganzem Herzen einer Sache hinzugeben, alle anderen Dinge und Geschehnisse loszulassen und damit Präsenz zu üben. Beispielsweise auch, wenn man künstlerisch tätig ist, z.B. ein Gemälde malt, ein Lied singt, ein Instrument spielt oder tanzt und sich komplett in der Ausübung verliert, ist dies Isvarapranidhana.

3. Asana

Übersetzt bedeutet Asana „sitzen“ oder „in Ruhe sitzen“. Die körperliche Ertüchtigung mit den unterschiedlichen Haltungen wird allgemein in der westlichen Welt als Yoga verstanden, stellt aber nur einen von acht Schritten auf dem Pfad dar. Die vielen unterschiedlichen Asanas sollen den Körper startk und geschmeidig halten, um für längere Zeiträume in Meditation ohne Schmerzen oder gesundheitliche Probleme sitzen zu können. Ursprünglich diente der nun populärste Teil des Yoga nur als Mittel zum Zweck.

Worauf Du immer Rücksicht nehmen solltest, wenn Du Asana praktizierst ist, dass eine Asana nie unter Schmerzen oder Unachtsamkeit des Atems ausgeführt werden soll. Hier kommt das Niyama Svadyaya ins Spiel: Wenn ein Asana schmerzhaft ist, heißt das jedoch nicht, dass Du sofort damit aufhören musst, sondern erstmal ruhig atmen, beobachten, wo es schmerzt oder möglicherweise warum (alte Verletzungen, besonders verkürzte Muskeln) und dann dementsprechend reagieren mit einer Variation, Hilfsmitteln oder korrigierter Ausrichtung. Du solltest in jedem Asana ein Gefühl von Leichtigkeit, Raum und Freiheit spüren. Manchmal braucht das etwas mehr Übung, etwas mehr Geduld und etwas mehr Zeit.

4. Pranayama

Prana steht im Yoga für die universelle, uns alles umgebende Energie – die Essenz des Lebens. Pranayama ist die Kunst der Atemübung: Den Atem zu kontrollieren und zu beherrschen. Der Atem ist eine Form von Prana und stellt unsere wichtigste Energiequelle für das Überleben dar. Die ungeteilte Aufmerksamkeit und Konzentration auf den Atem ist das einfachste Element, um bewusst Achtsamkeit zu üben. Unser Atem reflektiert direkt den Zustand unseres Geistes und umgekehrt. Das bedeutet, dass die aktive Beschäftigung oder Manipulation des Atems eine direkt Auswirkung auf den Geist und das Nervensystem hat. Je nach Technik und Intention kann der Atem anregend oder beruhigend wirken. Wie oft muss man man „tief durchatmen“, wenn man sich in einer stressigen Situation befindet um sich zu beruhigen. Pranayama kann eine äußerst intensive Praxis sein und die meisten Techniken sollten nur unter Aufsicht eines ausgebildeten Lehrers und nach langer Asana-Praxis geübt werden.

5. Pratyahara

Pratyahara steht für das Nach-innen-Lenken der Aufmerksamkeit und das Eintauchen in einen von Sinneseindrücken unbeeinflussten Zustand. Um diese Kontrolle zu üben, benötigt man eine ruhie Umgebung ohne konzentrationsstörende Einflüsse. Wie wäre es z.B. zu Beginn oder zum Ende einer Yogastunde?

6. Dharana

Dharana bedeutet, die volle Konzentration auf einen Gegenstand oder eine Sache zu lenken, eine „Ein-Punkt-Konzentration“. Es geht in die Richtung der gedankenfreien Meditation. Es braucht viel Geduld und Willenskraft, sich über einen längeren Zeitraum vollkommen auf eine Sache oder einen Zustand zu konzentrieren, ohne das Interesse zu verlieren.

7. Dhyana

Dhyana zu beschreiben ist äußerst schwierig, da es ein Zustand kompletter Ruhe des Geistes und der Vereinigung des Geistes mit dem Objekt der Konzentration ist, wie man ihn häufig in der Meditation erlebt. Der Yogi wird eins mit dem Gegenstand und es herrscht vollkommene Stille und Leere in Körper und Kopf.

8. Samadhi

Samadhi ist das höchste Ziel eines Yogis und stellt den Zustand absoluter Glückseligkeit dar – die Erleuchtung. Es entsteht ein Gefühl von vollkommener Einheit mit allem, das ist und die Loslösung von der individuellen Identität. Samadhi ist kein konstanter Zustand, sondern wird oft als kurzer Moment der vollkommenen Klarheit und Zufriedenheit beschrieben.

Dharana, Dhyana und Samadhi sind alles Formen der Meditation. Sie widmen sich dem Umgang mit dem Geist und werden als „königliches Yoga“ bezeichnet, wohingegen die ersten fünf Schritte Yama, Niyama, Asana, Pranayama und Pratyahara, auf Patanjalis Pfad „praktisches Yoga“ genannt werden.

Achtgliedriger Pfad des Yoga (= Ashtanga Yoga) nach Patanjali
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